iraqi cartoons

 

Die Massengräber

The Reality of Culture & Media in Iraq after April 9, 2003.

Report of: Writers without Borders

 

G L O S A R

Erläuterungen für die Begriffe, die auf diese Webseite vorkommen

 

Die Baath Partei

 

Die Wahabiiten

 

Jihadis

 

Madresse

 

Sykes-Picot-Abkommen

 

 

 

 

Die Baath Partei

Ist Sie ist eine nationalistische Pan Arabische Partei. Sie hatte den Irak von 1968 bis zum Einmarsch der Amerikaner 2003 regiert. Ihr Ziel laut Verfassung ist die Vereinigung aller arabischen Ländern. Ihr Motto ist die Vereinigung, die Freiheit und den Sozialismus für die arabischen Ländern. Sie hatte viele Anhänger in dem Militär, insbesondere in Irak und in Syrien. Dies hatte ihr ermöglicht, die Macht in Syrien durch einen militärischen Putsch zu ergreifen. In Irak hatte sie 1963 gegen die Regierung Obrst Kasim geputscht und ca. 9 Monaten den Irak regieren. Sie wurde durch das Militär abgelöst. Sie konnte wie o.g. 1968 noch einmal putschen und an die Macht kommen und bis zum Einmarsch der amerikanischen Armee 2003 an der Macht bleiben.

 

Die Wahabiiten

Eine der radikalisten islamischen Bewegungen. Sie wurde im Jahre 1744 vom Islamgelernten Mohamed Abdul Wahab in der arabischen Halbinsel (dem heutigen Saudi Arabia) gegründet. Sie lieferte dem Gründer des heutigen Saudi Arabien , Mohamed Bin Saud die religiöse Legimitation für seine politische Bewegung. Die Zusammenarbeit der beiden Herrn war die Grundlage für die Entstehung des Saudi Arabien.
Die Wahabiten sehen sich als die echten Hüter des Islams, die dem König die Legitimation liefern, als Hüter der heiligen Stätte Mekka und Medina.

Ihr finanzieller Budget beträgt nach unbestätigten Schätzungen ca. 20% der Einnahmen des Staates Saudi Arabien.

 

Jihadis

Die Jihadis sind die islamischen Gotteskämpfer. Das Wort wird aus dem Wort Jihad abgeleitet.

Jihad hat in der deutschen Sprache kein Synonym. Auf English kann man es mit „struggle“ übersetzen.

 

Madresse

Bedeutet in der arabischen Sprache Schule. Ursprünglich waren die Einrichtungen als eine Art Universitäten gedacht. In den Madressen lernen die Schüler verschieden Fächer, wie Naturwissenschaften, Medizin und islamische Theologie. Nach dem Zerfall der arabischen und islamischen Hochkulturen schränkten sich die Madressen auf die Theologie. Die islamischen Lehren redakaliseirten sich durch den Einfluss der finanziell starken Bewegungen, wie die Wahabiiten. Viele von ihnen sind heutzutage Brutstätte für islamischen Jehadis.

 

Sykes-Picot-Abkommen

Das Sykes-Picot-Abkommen vom 16. Mai 1916 war eine geheime Übereinkunft zwischen den Regierungen Englands und Frankreichs durch die ihre Einflusssphären im Mittleren Osten nach dem Ersten Weltkrieg festlegt wurden.

 

Das Abkommen wurde im November 1915 von dem französischen Diplomaten Georges Picot und dem Engländer Mark Sykes ausgehandelt. Picot war der bei weitem erfahrenere und verstand es weitaus mehr als erwartet für Frankreich herauszuholen.

 

England wurde die Herrschaft über ein Gebiet zuerkannt, das in etwa dem heutigen Jordanien dem Irak und dem Gebiet um Haifa entspricht. Frankreich sollte die Herrschaft über die Südost- Türkei den Nordirak Syrien und den Libanon ausüben. Jedes Land sollte die Staatsgrenzen innerhalb seiner Einflusszone frei bestimmen dürfen.

 

 

 

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