|
G L O S A R
Erläuterungen für die Begriffe, die auf diese
Webseite vorkommen
Die Baath Partei
Die Wahabiiten
Jihadis
Madresse
Sykes-Picot-Abkommen
Die Baath Partei
Ist Sie ist eine nationalistische Pan Arabische
Partei. Sie hatte den Irak von 1968 bis zum Einmarsch der
Amerikaner 2003 regiert. Ihr Ziel laut Verfassung ist die
Vereinigung aller arabischen Ländern. Ihr Motto ist
die Vereinigung, die Freiheit und den Sozialismus für
die arabischen Ländern. Sie hatte viele Anhänger
in dem Militär, insbesondere in Irak und in Syrien.
Dies hatte ihr ermöglicht, die Macht in Syrien durch
einen militärischen Putsch zu ergreifen. In Irak hatte
sie 1963 gegen die Regierung Obrst Kasim geputscht und ca.
9 Monaten den Irak regieren. Sie wurde durch das Militär
abgelöst. Sie konnte wie o.g. 1968 noch einmal putschen
und an die Macht kommen und bis zum Einmarsch der amerikanischen
Armee 2003 an der Macht bleiben.
Die Wahabiiten
Eine der radikalisten islamischen Bewegungen.
Sie wurde im Jahre 1744 vom Islamgelernten Mohamed Abdul
Wahab in der arabischen Halbinsel (dem heutigen Saudi Arabia)
gegründet. Sie lieferte dem Gründer des heutigen
Saudi Arabien , Mohamed Bin Saud die religiöse Legimitation
für seine politische Bewegung. Die Zusammenarbeit der
beiden Herrn war die Grundlage für die Entstehung des
Saudi Arabien.
Die Wahabiten sehen sich als die echten Hüter des Islams,
die dem König die Legitimation liefern, als Hüter
der heiligen Stätte Mekka und Medina.
Ihr finanzieller Budget beträgt nach unbestätigten
Schätzungen ca. 20% der Einnahmen des Staates Saudi Arabien.
Jihadis
Die Jihadis sind die islamischen Gotteskämpfer.
Das Wort wird aus dem Wort Jihad abgeleitet.
Jihad hat in der deutschen Sprache kein Synonym.
Auf English kann man es mit „struggle“ übersetzen.
Madresse
Bedeutet in der arabischen Sprache Schule. Ursprünglich
waren die Einrichtungen als eine Art Universitäten
gedacht. In den Madressen lernen die Schüler verschieden
Fächer, wie Naturwissenschaften, Medizin und islamische
Theologie. Nach dem Zerfall der arabischen und islamischen
Hochkulturen schränkten sich die Madressen auf die
Theologie. Die islamischen Lehren redakaliseirten sich durch
den Einfluss der finanziell starken Bewegungen, wie die
Wahabiiten. Viele von ihnen sind heutzutage Brutstätte
für islamischen Jehadis.
Sykes-Picot-Abkommen
Das Sykes-Picot-Abkommen vom 16. Mai 1916 war
eine geheime Übereinkunft zwischen den Regierungen Englands
und Frankreichs durch die ihre Einflusssphären im Mittleren
Osten nach dem Ersten Weltkrieg festlegt wurden.
Das Abkommen wurde im November 1915 von dem französischen
Diplomaten Georges Picot und dem Engländer Mark Sykes ausgehandelt.
Picot war der bei weitem erfahrenere und verstand es weitaus
mehr als erwartet für Frankreich herauszuholen.
England wurde die Herrschaft über ein Gebiet
zuerkannt, das in etwa dem heutigen Jordanien dem Irak und
dem Gebiet um Haifa entspricht. Frankreich sollte die Herrschaft
über die Südost- Türkei den Nordirak Syrien und den Libanon
ausüben. Jedes Land sollte die Staatsgrenzen innerhalb seiner
Einflusszone frei bestimmen dürfen.
|