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Die aktuelle Lage der Baath-Partei
Sept.2010
Faleh Saleh
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Die Schwäche der Baath-Partei
Ein Sprecher der Baath-Splittergruppe „Tayar
Al-Muraja Wal Tawhid“ “Die Strömung der Berichtigung und der
Wiedervereinigung” Herr „Abdul Khaliq Al-Shaher“ sagte am
21.09.10 zur Übertreibung von manchen Baathisten über ihren
Einfluss im Irak: „Manche Baathisten erzählen, dass es irakische
Städten gibt, die die Baath-Partei unterstützen würden. Das
ist eine Übertreibung. Und manche von ihnen erzählen, dass
die Baath-Partei große Unterstützung in den sunnitischen Städten
hätte und das ist auch nicht wahr. Ich persönlich stamme aus
Ramadi(Anbar) und weiß, dass die meisten Menschen dort die
Baath-Partei nicht mögen.“.
Er hat in einer Erklärung für die Nachrichtenagentur „Al-Someria
News“ in Beirut-Libanon die Behauptung der Gruppe von Izzet-Aldouri,
dass sie der Sammelbecken für die irakische Widerstandsgruppen
sei, als eine Lüge bezeichnet. Die Oragnisationen der bewaffneten
Gruppen im Irak haben dies auch als eine Lüge bezeichnet und
Mitte August.2010 erklärt, dass die Baath-Partei im bewaffneten
Widerstand keine nennenswerte Rolle spielt.
Die Beteiligung der Baath-Partei am Widerstand
Zu diesem Thema sagte er, dass seine Strömung
ja eigentlich die gesamte Baath-Partei ein politischer Widerstand
sei. Der eigentliche bewaffnete Widerstand ist nur der islamische
Widerstand. Die bewaf. Organisation „Die Armee Mohamad“, die
von einem ehemaligen Militäroffizier gegründet wurde, operierte
nur ein Monat lang.
Herr „Al-Shaher“ sagte:“Ich habe persönlich mit den Anführern
des Widerstandes gesprochen und ihnen gesagt, dass wir in
der Baath-Partei lediglich ein politischer Widerstand sind.
Wir haben ihnen gesagt, dass sie sich um die Behauptungen
vom Izzet Al-Douri nicht kümmern sollen.“.
Zur Aussage von Herrn „Salah Al-Mukhtar“, dass seine Gruppe
vier Millionen Baathisten hätte, die auf Bagdad marschieren,
sagte er: “ das ist ein leeres Gequassel, zu dem kein Baathist
vertrauen hat. Die Baathisten im Irak haben die Parteien gewählt,
zu denen sie Vertrauen haben. Sie Kümmern sich nicht mehr
um ihre Baath-Anführer, die ihr Vertrauen und Respekt verloren
haben.“
Die Gruppe um Izzet Al-Douri behauptet, dass Younis Al-Ahmad
ein Schiit sei und deshalb trifft er sich mit den Delegationen
der schiitischen Regierung im Irak.
Die Kontakte zu den Amerikanern
Zur Diskussion von manchen Widerstandsgruppen
mit den Amerikanern sagte Herr „Al-Shaher“:“Ich glaube nicht,
dass es jemanden gibt, der nicht mit den Amerikanern sprechen
möchte. Aber die Amerikaner wollen die Diskussion nicht mehr.
Sie haben die Diskussion gesucht, als sie diese im Jahre 2006
brauchten. Damals wollten die Amerikaner zuhören, was der
Widerstand will, aber der Widerstand hat es abgelehnt mit
ihnen zu verhandeln. Seit dem Jahr 2009 sucht der Widerstand
die Diskussion mit den Amerikanern. Ich habe ihnen (dem Widerstand)
gesagt, dass es jetzt zu spät für so was ist. Die Amerikaner
kümmern sich nicht mehr um dieses Thema, weil der Irak nicht
mehr zu den Prioritäten ihrer Außenpolitik gehört“. Er hat
bestätigt, dass selbst die „Association of Muslim Scholars“
von Scheich Harith Sulayman al-Dhari und die Organisation
der Die Front der „Jihad wal Tagiir“ verhandelten Ende 2008
und Anfang 2009 mit den Amerikanern in der Türkei.
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