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Der Krieg zur Befreiung Libyens vom Gaddafi
ein Pakt mit dem Teufel gegen den Satan
Faleh Saleh
27.10.2011
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Als ich am 22.08.2011 in The New York Times „Al Qaeda’s Challenge“
von Herrn WILLIAM MCCANTS gelesen habe, habe ich mich über
seinen fantastischen Optimismus gewundert.
Er schrieb dort: „Die Kräfte, die am besten positioniert sind,
um von den arabischen Frühling zu profitieren, sind die islamistische
Parlamentarier. Sie sind im Gegensatz zu Al Qaida bereit und
fähig, sich in dem chaotischen politischen Geschäft zu engagieren.“
Der Westen darf sich nicht in den unbegründeten Optimismus
über den Ausgang dieses Krieges einlullen.
Die Allianz zur Befreiung Libyens vom Gaddafi verspricht nichts
Gutes, weder für das libysche Volk noch für den Westen und
vor allem nicht für Afrika.
Abdul Hakim Balhaj der Anführer des militärischen Rates der
Rebellen war der Held der Befreiung der Hauptstadt Tripolis.
Er trainierte in Pakistan und kämpfte in Sudan. Abdul Hakim
Balhaj war der Prinz der extremistischen libyschen Jamaa Islamia.
Diese Al Kaida nahe stehende Organisation wurde in Libyen
von den zurückkehrenden Afghanistankämpfern in den neunziger
Jahren gegründet. Die Gruppe wurde in Afghanistan vom Abo
Laith Al Libi geführt, einer der wichtigsten Vertrauten Osama
Bin Ladens.
Was über die ganze Kriegszeit verschwiegen war, sickert nun
langsam heraus.
Die führende Rolle der islamistischen Gotteskrieger in diesem
Krieg lässt sich nicht mehr leugnen. Den womöglich wichtigsten
Angriff im Libyenkrieg gegen Bab Al Aziza, den Resident von
Gaddafi haben sie geführt.
Die algerische Regierung hat die Anerkennung des Rates der
neuen Machthaber in Libyen an der Bedingung geknüpft, dass
er sich von Al Kaida eindeutig distanziert. Algerien hat Beweise
für die Freilassung von Al Kaida Mitgliedern in Libyen, die
sich aktiv an diesen Krieg beteiligt haben.
Arabische Quellen: Alshraq Alawat, 25.08.2011
04.12.2011
Die kuwaitische Zeitung ALQABAS hat am 04.12.2011
berichtet, dass die tunesische Regierung alle ihre Grenzübergänge
nach Libyen geschlossen hat. Sie hat ihre militärische Präsenz
an der Grenz zu Libyen verstärkt, nach dem es dort am 02.12.2011
zu einem bewaffneten Gefecht mit den libyschen bewaffneten
Gruppen kam.
Die tunesischen Bewohner der Grenzregion zu Libyen leiden
unter den ständigen Schikanen durch bewaffnete Gruppen aus
Libyen.
Quelle:
http://www.alqabas.com.kw/Article.aspx?id=753545&date=04122011
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