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Schreine und Moscheen
Grabmahl von Zumuruda Khatuon
In Bagdad sieht man auf Schritt
und Tritt Kuppeln und Minarette, die mit blauen Glasurziegeln oder
mit Blattgold geschmückt sind. Viele von ihnen gehören
zu Schreinen und Moscheen, die viel erzählen könnten über
heilige Männer, die mit ihren Lehren, ihrer Weisheit und ihrer
Gottesfurcht der Menschheit große Dienste geleistet haben.
Ihre Gräber ruhen unter diesen Kuppeln und Minaretten; sie
sind zu Plätzen der Verehrung und des Studiums geworden und
werden jeden Monat von Tausenden besucht.
Khadim 
Ein weltberühmter Schrein,
der in den zu Zeiten der Abbasiden
so genannten Qureish-Friedhöfen liegt. Die beiden Imame Musa
Al- Kadhim und Muhammad Al-Jawad sind hier begraben. Die große
im Jahr 1515 kunstvoll erbaute Moschee hat zwei Kuppeln und vier
Minarette, die alle mit Gold belegt sind. Die beiden Imame Musa
Al-Kadhim und Muhammad Al-Jawad sind hier begraben.
Scheich Abdul Kadir Al Gilany 
Hier ist Scheich Abdul Kader Al-Gailani
begraben, und der Bezirk, in dem die Moschee vor etwa siebenhundert
Jahren gebaut wurde, ist nach ihm Bab AI-Scheich genannt (in der
Kifah-Straße).
Der Schrein war ursprünglich
von Abu Said Al-Mubarak Bin Ali Al-Mukharrami als Schule gebaut
worden, wurde jedoch vergrößert durch seinen Schüler
Scheich Abdul Kader Al-Gailani, der hier bis zu seinem Tod
im Jahr 1165 lebte, meditierte und lehrte. Später ließ
der Osmanen-Sultan Sulaiman der Prächtige eine hohe,
ausladende Kuppel über dem Grab des heiligen Mannes errichten
zusammen mit mehreren Nebengebäuden.
Die Al-Imam Al Adamm Moschee 
Diese Moschee in Adhamiya wurde
über dem Schrein des Imam Abu Hanifa gebaut, der den Hanefiten
seinen Namen gab. Er wurde 767 im AI-Khaizuran-Friedhof beigesetzt,
worauf hin eine kleine Stadtteil mit Namen Mahallat Abi Hanifa um
den Schrein herum wuchs.
Drei Jahrhunderte später,
im Jahr 1066, renovierte der Seldschuke Sharaful Mulk Abu Said Al-Khuwarazmi
den Schrein, errichtete eine große Kuppel darüber und
baute anschließend daran eine Hanefitenschule. Im Laufe der
Jahrhunderte unterlag das Gebäude vielerlei Kräften des
Wandels, der Zerstörung und des Wiederaufbaus und wurde mehrere
Male von osmanischen Sultanen und Walis renoviert. Das Ministerium
für Religiöse Stiftungen hat in jüngster Zeit die
gesamte Moschee erweitert und erneuert.
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