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Das Marschland, das Gebiet des
biblischen Garten Eden
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Seit
der Machtübernahme der Baath Partei schrumpft das Marschland
Iraks von 20.000 auf 759 qm.
Durch Aufstauungen von Flüssen unter
Saddams Regime, um Shiiten in der Gegend zum Umzug zu zwingen,
wurde die Austrocknung des Gebietes stark beschleunigt. Für
Stämme im Südirak ist die Wiederherstellung des
Marschlandes von großer Bedeutung.
Das Marschland im Süden
war eine einzigartige Welt, in der die Natur ihre Jungfräulichkeit
bewahrt hat. Soweit das Auge reicht, nichts als Wasser mit
verschiedensten Vogelarten, Fischen, Pflanzen. Schilf- und
Binsengewächsen, mit Hütten, die jede eine Insel
für sich bildet und schmalen Kähnen, die sich hin
durch die Schilf- und Blumenpracht bewegen. Diese weite Wasserfläche
verteilt sich auf die drei Südbezirke Thi Qar, Misan
und Basrah.
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al Balam - typisches Transportmittel
aus der Zeit der Somerer
auch der Name ist
eine somerische Bezeichnung
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Alte arabische Bücher glauben,
dass die Marschen nach einer vernichtenden Hochwasserkatastrophe
im Jahr 620 n.Chr. entstanden sind, archäologische Anzeichen
besagen allerdings, dass die Marschen bereits lange vor der
sumerischen Zeit entstanden, als sich der Arabische Golf nach
Süden zurückzog und die Marschen entlang den beiden
Ströme Tigris und Euphrat zurückliess.
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Der Eingang eines Gasthauses.
Im Gasthaus des Dorfes werden die Besucher und
die Reisensde , auch Fremede, bewirtschaftet.
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Besten Monate für Ausflüge ins Marschenland sind
März und April. Das Wetter ist dann angenehm und das
ganze Gebiet ist mit Pflanzen und Blumen übersät.
Die Schilfgräser werden bis zu 20 Fuss hoch, der Papyrus
10.
Im Winter kommen alle möglichen
Vogelarten in die Marschen, die dann zu einem Jagdparadies
werden. Fische sind hingegen jederzeit reichlich vorhanden,
und die Einheimischen fangen sie mit Netzen oder spiessen
sie mit der »Fala«, einem für diese Gegend
charakteristischen Fünfzack auf vorgeschichtlichen Zeiten
gemahnt.
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unterwegs zum Markt
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| Sie
sehen, wie hunderte von Insel aus, die sich zu kleinen Gemeinden
zusammengeschlossen haben. Die berühmteste unter ihnen
ist Chebayish am linken Euphrat-Ufer. Durch die Fahrrinnen
ziehen Boote verschiedener Art und Grosse, unter ihnen sinddie
schlanken Kähne aus Schilf und Bitumen am beliebtesten.
Einen netten Anblick bietet eine Hochzeit in den Marschen.
Die Braut fährt in ihrem Boot und wird unter fröhlichem
Männergesang und Freuderufen der Frauen von den übrigen
Kähnen begleitet.
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Somerisches Haus
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| In
den Marschen wohnt man in Schilfhütten, deren Form an
In den vergangenen Jahren wurden überall im Lande, auch
in den entlegensten und unzugänglichsten Ortschaften,
Schulen und Ambulanzen errichtet.
Die Staatliche Organisation für Tourismus baute im Chebayish
auf einer Anhöhe mehrere von Palmenhainen und Obstgärten
umschlossene Hütten für Touristen. Diese Hütten,
die einem Beduinenlager ähneln, sind Innen aus Ziegeln
und Aussen aus Papyrus. Jede hat einen Schlafraum. Küche
und Bad, die alle gut eingerichtet sind.
Es gibt zwei Möglichkeiten zu den Marschen zu gelangen:
1. mit dem Auto von Nasiriya bis Chebayish (rund 100krn),
anschliessende Besichtigung der Gegend mit dem Boot;
2. mit dem Auto von Basra nach Qurna (74km), von dort mit
dem Motorboot zu den Marschen oder weitere 45 km mit dem Auto.
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Chibaisch- Typisches Wohngebiet
auf das Wasser
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